Es ist der perfekte Snack und passt sehr gut zu einer Tasse lokalem „Kopi“ (Kaffee) oder „Teh“ (Tee). Über Holzkohle gegrillte oder getoastete Brotscheiben, mit Butterflocken und einem großzügigen Kaya-Aufstrich, einer traditionellen Konfitüre aus Kokosnuss und Eiern.

Manche essen dieses getoastete Sandwich zum Frühstück, andere bevorzugen es zum Abendessen. Meistens wird es mit zwei weichgekochten Eiern mit flüssigen Dottern und durchsichtigem Eiweiß serviert, die mit etwas dunkler Sojasauce und weißem Pfeffer einfach himmlisch schmecken.

Die pikanten Eier sind eine passende Ergänzung zur appetitlichen Knusprigkeit des Kaya Toasts, einer Schicht aus olivgrünem Kaya, die auf der Zunge zergeht, und einem großzügigen Klecks Butter.

Wissenswertes über Toast

Dieser Snack geht auf die Hainanesischen Einwanderer zurück, wie die Gründer von Ya Kun Kaya Toast und Kheng Hoe Heng Coffeeshop – dem Vorgänger von Killiney Kopitiam.

Ya Kun, ein Kaffeestand aus dem Jahr 1944, ist berühmt für seine waffeldünnen braunen Brotscheiben und sein wohlschmeckendes Kaya. Kheng Hoe Heng, gegründet 1919, ist der älteste hainanesische Coffeeshop in Singapur und berühmt für seinen Kaya Toast aus Weißbrot. Er wurde 1993 von einem Stammkunden übernommen, der ihn in Killiney Kopitiam umbenannt hat.

Die Kaya Toast-Szene in Singapur erwachte aber erst nach 2000 so richtig zum Leben, als Ya Kun und Killiney mit der Eröffnung neuer Standorte in Einkaufszentren expandierten. Seitdem haben eine Menge neue Cafés eröffnet, in denen Kaya Toast angeboten wird.