Außen knusprig, innen weich – Roti Prata ist immer genau das Richtige. Ein Fladenbrot aus Südindien, für das ein mit Ghee (geklärte indische Butter) aromatisierter und langgezogener Teig gebacken wird – gewöhnlich wird dieser mit Fisch - oder Lammcurry serviert.

Roti bedeutet „Brot“, und Prata oder Paratha heißt „flach“ in Hindi. Einige sind der Meinung, dass dieses Gericht sich aus original Pfannkuchenrezepten aus Punjab in Indien entwickelt hat, aber auf der anderen Seite des Damms, in Malaysia, wird das Fladenbrot „Roti Canai“ genannt, was auf seinen Ursprung in Chennai hindeuten könnte.

Aber egal, woher es stammt, Roti Prata ist zu jeder Tageszeit ein Genuss. Während die klassischen Versionen einfach oder mit Ei serviert werden, bieten lokale Speisekarten inzwischen eine Vielzahl außergewöhnlicher Versionen wie Käse, Schokolade, Eiscreme und sogar Durian – damit wird es von einem Hauptgericht zu einem Dessert.

Verschiedene Teige

An den unzähligen Prata-Ständen in Singapur, von denen viele bis spät nachts geöffnet sind, ist die Konsistenz des Teigs unterschiedlich – von weich und zäh bis superknusprig, wobei die meisten sich irgendwo zwischen blättrig und locker bewegen.

Der schwierigste Teil der Zubereitung von Prata ist das Auseinanderziehen des Teigs – und das ist wirklich ein sehenswerter Anblick. Schauen Sie zu, wie der Prata-Bäcker den Teig durch die Luft wirbelt, bis er hauchdünn und vier- bis fünfmal so groß ist wie am Anfang. Nachdem er dieses dünne Teil zu einem Rechteck gefaltet hat, wird die Prata auf einem gefetteten Backblech gebacken.

Zum Essen wird empfohlen, die Finger zu benutzen!