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Beim Thema Denkmalpflege geht es nicht immer um großartige Gebäude. Selbst unauffällige, einfache Gebäude haben einen Eigenwert, den es für die Nachwelt zu erhalten gilt.

Ikonische Neubauten, die oft die Grenzen des Designs ausloten, sind nicht die einzigen Gebäude, die der Stadt ihren einzigartigen Charakter verleihen. In Singapur gibt es zum Beispiel eine ganze Reihe an klassischen Gebäuden und Strukturen, die unserem urbanen Umfeld ebenfalls eine einzigartige Identität und eine Seele verleihen und sie so bedeutungsvoller und attraktiver machen. Einige dieser Gebäude wurden vielleicht aus kommerziellen oder sozialen Gründen geschaffen, haben aber seither diesen Zweck überschritten und sind zu liebenswerten Zeugen ihrer Zeit geworden, die einen tiefen historischen, kulturellen und emotionalen Wert haben.

Ein wichtiger Aspekt der urbanen Stadtplanungsstrategie involviert die Erhaltung von Gebäuden und Strukturen von historischer und architektonischer Bedeutung, mit Seltenheitswert in punkto Art und den Stil und mit Bedeutung für ihre Umgebung.

In „einfachen Worten“: diese Strukturen sind uns vielleicht auf unbewusste Weise wichtig. Viele von uns (oder sogar unsere Eltern) haben viele glückliche Stunden mit ihrer Familie oder ihren Freunden in der Nähe dieser Strukturen verbracht, dort ein Picknick gemacht oder einige ruhige Momente dort genossen. Andere wiederum haben romantische Erinnerungen an ein Date oder Erinnerungen an frohe Momente bei Abschluss- oder Hochzeitsfotos.

Going Places porträtiert einige dieser erhaltenen Strukturen in Singapur, die weiterhin in unserer historischen und kulturellen Landschaft wichtig sind.

Musikpavillon, Botanische Gärten von Singapur

Der in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts errichtete Musikpavillon war lange ein Ort für abendliche Konzerte von Militärbands. Auch wenn er nicht mehr für Musik genutzt wird, ist er immer noch einer der bekanntesten Hauptmerkmale der Gärten. Neben seiner musikalischen Geschichte haben viele Pärchen auch seinen romantischen Charme inmitten der üppigen Grünanlagen erkannt; der Musikpavillon war sowohl Zeuge als auch Austragungsort vieler Hochzeitsversprechen und Fotoshootings.

Ein Elternteil, das wir informell interviewt haben, sagte uns, dass in den 50er, 60er und 70er Jahren Pärchen für ihre Hochzeitsfotos hierher kamen, da der Musikpavillon als sehr „englisch“ galt und sie gerne vorgeben wollten, dass sie Gartenhochzeiten, genau wie die Engländer, hatten.

Aussichtsturm, Toa Payoh Town Park

Nicht alles ändert sich in Singapur

Der 1972 gebaute, 25 Meter hohe
Aussichtsturm in der Mitte des Toa Payoh Stadtparks hat sich zu einer charmanten Sehenswürdigkeit entwickelt, nicht nur im Landschaftsbild von Payoh, sondern auch in den Erinnerungen der Anwohner. Er ist eine Sehenswürdigkeit, die viele Menschen synonym mit dem Anwesen sehen, und ist bei Hochzeitsfotografen seit jeher beliebt. Die Tatsache, dass der Turm 2009 Erhaltungsstatus erhalten, legt Zeugnis ab für seinen historischen, ästhetischen, emotionalen und sozialen Wert für die Stadt und seine Anwohner.

Unser Redaktionsteammitglied Serene erinnert sich: „Dies war der erste Ort, an den mich meine Eltern mit unserer ersten Kamera brachten. Ich war damals etwa fünf Jahre alt. Damals, in den 70er Jahren, war es etwas Besonderes, einen Fotoapparat zu kaufen, und der Aussichtsturm im Toa Payoh Stadtpark war so ziemlich der schönste Ort im Umfeld“.

Wasserturm und Brücke im MacRitchie Reservoir

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Das ehemals als Impounding Reservoir bekannte
MacRitchie Reservoir ist das älteste Wasserreservoir in Singapur. Es wurde von John Turnbull Thomson entworfen und 1868 gebaut. 1922 wurde das Impounding Reservoir nach James MacRitchie umbenannt, einem städtischen Ingenieur, welcher seine Konstruktion überwachte. Der Wasserturm und die Brücke sind Bauprojekte aus dem 19. Jahrhundert, die den technologischen Fortschritt und die Bauweise der damaligen Zeit demonstrieren. Der Musikpavillon mit seinem auffälligen Dach und die Zickzackbrücke sind jüngere Ergänzungen. Die Strukturen haben im Dezember 2009 ihren Erhaltungsstatus im Zuge des Denkmalpflegeprogramms der Urban Redevelopment Authority erhalten. Wir erinnern uns gerne an die Sportveranstaltungen im Reservoir Park als Schulkinder und an Lehrer, die uns nachdrücklich ermahnten, nicht über die Brücke zu klettern und ins Wasser zu fallen.