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Welche Gebäude definieren unsere Stadt am besten? Wir haben Singapurer aus allen sozialen Schichten befragt.

Welche architektonischen Wahrzeichen definieren die urbane Landschaft Singapurs am besten? Going Places hat kürzlich 30 Singapurern auf der Straße diese Frage gestellt – von Architekten, Hausfrauen und Studenten bis zu Fachkräften und Taxifahrern –, um zu erfahren, was diese zu sagen hatten. Offensichtliche Auswahlmöglichkeiten wie Marina Bay Sands, das Esplanade – Theatres on the Bay und das Raffles Hotel lagen vorne. Aber es gab auch einige Überraschungen – ältere Gebäude und Attraktionen, die es schon lange gibt, waren auch große Favoriten.

Beliebte Auswahl: Die drei wichtigsten Wahrzeichen Singapurs

1. Marina Bay Sands

Aufgrund der Auswirkungen, die dies auf die Skyline Singapurs hatte, ist es kein Wunder, dass
das Marina Bay Sands mit seinen drei Türmen an die Spitze der ikonischsten Strukturen Singapurs gewählt wurde, mit 22 von 30 Stimmen. Es wurde von Las Vegas Sands entwickelt und wurde als das teuerste, alleinstehende Casinogebäude der Welt mit Kosten von 8 Mrd. SGD bezeichnet. Die Designer waren Moshe Safdie Architects und Aedas Singapur.

2. Esplanade – Theatres on the Bay

Esplanade – Theatres on the Bay

Manche nennen es liebevoll „Durian”. Man liebt oder hasst
das spitze, mit Aluminium bedeckte Dach von The Esplanade, es ist jedoch schwer zu leugnen, dass es einzigartig singapurisch ist. Das Gebäude wurde von DP Architects aus Singapur und den in London ansässigen Michael Wilford & Partners entworfen.

3. Raffles Hotel

Das aus dem Jahr 1887 stammende Raffles Hotel ist für viele Menschen auf der ganzen Welt gleichermaßen Monument und Institution. Es ist eines der auffälligsten Gebäude Singapurs aus der Kolonialzeit. Es wurde von den Sarkies-Brüdern, den berühmten armenischen Geschäftsmännern, erbaut und wird als Geburtsstätte des weltberühmten Singapore Sling-Cocktails angesehen. Das Hauptgebäude des Raffles Hotel wurde von dem Architekten Regent Alfred John Bidwell von Swan and Maclaren entworfen und im Jahr 1899 fertig gestellt. Es hat den Krieg überlebt und wurde 1987 zu einem nationalen Denkmal erklärt.

Überraschende Favoriten

1. Der Flugsicherungstower von Changi Airport

1. Der Flugsicherungstower von Changi Airport

Für viele Singapurer repräsentiert der 80 m hohe Flughafentower vor dem Singapore Changi Airport „Zuhause” mehr als jedes andere Gebäude. „Es ist das erste, was man sieht, wenn man in Singapur ankommt und das letzte, was man bei seiner Abreise sieht”, sagt der 21-jährige Student Marcus Chua.

Das Flughafenprojekt wurde von dem damaligen Vorsitzenden der Port of Singapore Authority, Howe Yoon Chong, angeführt und umfasste eine massive Landgewinnungsinitiative an der östlichen Spitze Singapurs. Und auf diesem neu gewonnenen Land steht nun der auffällige Tower, der einst „Airtropolis” genannt wurde. Der Tower begann seinen Betrieb mit dem ersten Flug im Jahr 1981 und steht seither für den preisgekrönten Changi Airport. Heute bewältigt er die Kommunikation mit bis zu 900 Flügen pro Tag.

2. Haw Par Villa

Selbst als sie sich in ihrer neuen Heimat niedergelassen hatten, behielten die frühen chinesischen Einwanderer in Singapur enge Bindungen an die kulturellen und mythologischen Traditionen ihres Heimatlandes bei. Diese Empfindung fand ihren physischen Ausdruck in der Haw Par Villa, die viele Singapurer liebevoll als die „Tiger Balm Gardens” in Erinnerung haben.

Sie wurde 1937 von dem Geschäftsmagnaten Aw Boon Haw – dem Tiger-Balm-König – als Teil eines aufwendigen Wohnsitzes für seinen jüngeren Bruder Aw Boon Par gebaut. Die weitläufigen Gärten um das Herrenhaus wurden als Erlebniswelt entwickelt, die Charakterskizzen der chinesischen Mythologie veranschaulicht. „Der Garten spiegelt die Bedeutung der Spiritualität zu dieser Zeit wider”, sagt der 26-jährige Architekt Tan Toon Cheng. Heute bestehen die Gärten weiterhin, allerdings wurde das schöne Herrenhaus zerstört, das einst auf dem Hügel stand, nachdem es von den Japanern in den 40er Jahren zerbombt wurde.

Trotzdem bezaubert die bunte Haw Par Villa weiterhin. Das Innenleben fasziniert immer noch – mehr als 1,000 Statuen und 150 mit Dioramen zu berühmten, chinesischen Persönlichkeiten, Mythologie und Folklore sind über den Park verteilt. Dazu gehört ein Mann, der in einem See aus Blut ertrinkt, eine riesige Krabbe mit Menschenkopf und weiteren Kuriositäten. Diese Figuren wurden mit einem frischen Anstrich wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt. Eines der am meisten diskutierten Ausstellungsstücke ist die Interpretation der zehn Kammern der Hölle. Auf einem 60 m langen Pfad, der in den Schwanz eines mythologischen Drachen führt, werden in großer Detailtreue die Qualen dargestellt, die man in der Hölle erlebt, und jede Station repräsentiert einen Urteilsschritt vor der Wiedergeburt.

Der Ingenieur Quek Seng Soon, 61, beschreibt Haw Par Villa als an Exzentrizität und Fantasie nicht zu übertreffen, und bezeichnet sie als „die eigenwilligste Sehenswürdigkeit in Südostasien” und eines der Top-Highlights aller Strukturen in Singapur.

3. Lau Pa Sat

3. Lau Pa Sat

Heutzutage wird er von den riesigen Wolkenkratzern im Central Business District in den Schatten gestellt, aber der „alte Markt” von Singapur besteht bereits seit mehr als 175 Jahren. Lau Pa Sat, bis 1991 bekannt als Telok Ayer Markt, wurde 1825 als der erste bescheidene Markt für Frischwaren ins Leben gerufen.

Sein unverwechselbares, achteckiges Design wurde 1836 von dem irischen Architekten George Drumgoole Coleman entworfen und auf dem Marktplatz errichtet. Diese einzigartige Form ist trotz mehrerer Renovierungen beibehalten worden. Reste der exquisiten Handwerkskunst aus dem viktorianischen Zeitalter kann man immer noch in den Bögen, Dachtraufen und den aufwendigen, filigranen Mustern erkennen.

1973 wurde der Markt in ein Hawker Centre verwandelt und als nationales Denkmal gelistet. 1986 wurde es erneut renoviert und wurde zu dem geschäftigen Food Court, der heute sowohl Touristen als auch Einheimische anzieht. „Es ist ein Markt, der zusammen mit Singapur groß geworden ist und er wird immer einen besonderen Platz in unseren Herzen behalten” sagt der Inneneinrichter Chong Chun Keong, 37. Die geschmackvolle Mischung aus Altem und Neuem sagt außerdem etwas über das Land, sagt der Marketingprofi Eileen Chan, 23. Ihrer Ansicht nach „ist es eine gute Repräsentation Singapurs als Schmelztiegel.”

4. Pinnacle@Duxton

Pinnacle@Duxton ist vielleicht eines der auffälligsten öffentlichen Wohnprojekte von Singapur und hat die Skyline der Stadt neu definiert. Der 50 Stockwerke hohe Apartmentblock befindet sich, wo früher die ersten zwei HDB-Blocks von Tanjong Pagar standen, und beherbergt 1,848 Apartments auf sieben Blocks verteilt. Das architektonische Design von Pinnacle@Duxton ist modernistisch und setzt pragmatische Fragen des öffentlichen Wohnungsbaus wie Sicherheit, einfache Instandhaltung und Kosteneffizienz um.

Die Blocks der Anlage sind durch zwei Brücken miteinander verbunden und verfügen über zwei der längsten Dachgärten der Welt. Diese erstrecken sich über jeweils 500 m; sie befinden sich auf dem 26. und 50. Stockwerk und bieten einen Panoramaausblick über Singapur. Nareen Ramchand, eine 34-jährige Restaurantmanagerin, ist eine der glücklichen Personen, die ein Apartment in diesem begehrten Wohnprojekt ergattern konnte. Ihre Besuche im Fitness-Studio hat sie durch Läufe durch den Sky Park zwei Mal pro Woche ersetzt. Auch wenn sie im Osten der Insel aufgewachsen ist, kann sie sich mittlerweile nicht mehr vorstellen, anderswo zu leben.

„Das Tolle an diesem Ort ist, dass er so zentral ist, und diese Nachbarschaft bietet eine tolle Mischung aus dem Charme der alten Welt und modernen Annehmlichkeiten. Das ist wirklich einzigartig”, sagte sie.

Pinnacle@Duxton hat die weltweite Aufmerksamkeit mit mehreren internationalen und lokalen Preisen auf sich gezogen. Zu den Auszeichnungen gehören der Council on Tall Buildings and Urban Habitat Award, der 2010 Steel Design Award sowie der 2011 SIA Architecture Design Award. Der Architekt Jonathan Poh beschreibt es so: „Hierbei handelt es sich um den definitiven Höhepunkt der öffentlichen Wohnprojektleistungen in Singapur” sagt er.

5. Civilian War Memorial

5. Civilian War Memorial

Singapurs Civilian War Memorial an der Beach Road wurde 1967 in Erinnerung an die Zivilisten gebaut, die während der japanischen Besatzung Singapurs zwischen 1942 und 1945 niedergemetzelt wurden. Überreste von Opfern, die in anderen Teilen Singapurs gefunden wurden, einschließlich von Siglap, Bukit Timah und Changi, wurden gesammelt und unter dem Denkmal begraben.

Die „Essstäbchen”, wie es manchmal genannt wird, wurde von dem verstorbenen Leong Swee Lim von Swan & Maclaren Architects entworfen. Es besteht aus vier identischen Säulen, die jeweils etwa 61 m hoch sind. Jede Säule repräsentiert die Mitglieder der chinesischen, malaiischen, indischen und Minderheitengemeinden Singapurs, die während der Besatzung ihr Leben lassen mussten. Bis zu 50.000 Menschen wurden schätzungsweise getötet.

„Die japanische Besatzung war eine Zeit, die Singapur geprägt hat, ein Moment in der Geschichte Singapurs... Das Denkmal erinnert uns daran, an die Leben zu denken, die ausgelöscht wurden,” sagt der 22-jährige Student David Woon. „Das sind die Wurzeln Singapurs. Mir gefällt außerdem die Tatsache, dass die Säulen in ihrer Proportion gleichmäßig sind und so das fundamentale Konzept von Gleichheit in unserem viele Rassen umfassenden Land reflektieren.”