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Pongal wird vier Tage lang insbesondere in Südindien gefeiert – von Bauern, die sich bei „Surya“, dem Sonnengott und Lebensspender, für eine ertragreiche Ernte bedanken.

Ein Neubeginn

In Singapur wird Pongal Anfang des glücksverheißenden Monats Thai gefeiert. Am ersten Tag finden die „Bhogi Pongal“-Feierlichkeiten statt, in deren Rahmen Lord Indra verehrt wird, der Gott der Wolken und des Regens. Es wird ein neuer Anfang gemacht, was durch einen gründlichen Frühlingsputz und durch das Aussortieren von nicht mehr benötigten Dingen symbolisiert wird.

Es werden Öllampen angezündet, die Menschen ziehen sich neue Kleidung an und auf dem Boden der Häuser werden farbenfrohe Reismehlbilder angefertigt.

Am zweiten Tag, dem „Surya Pongal“, wird der Sonnengott geehrt. Jeder Haushalt kocht einen Topf Reis mit Milch, um ihn Surya bei Tagesanbruch zu opfern.

Pongal bedeutet „überlaufen“ und deshalb muss der Reistopf überkochen – als Zeichen für Wohlstand und Überfluss. Dieses Gericht wird dann den Familienmitgliedern sowie Gästen des Hauses serviert. In dieser Zeit werden die sozialen Kontakte sehr gepflegt – Verwandte und Freunde besuchen sich gegenseitig und tauschen bestimmte Begrüßungsfloskeln aus.

Am dritten Tag, dem „Mattu Pongal“, werden die Rinder geehrt. Kühe sind gemäß der Hindu-Religion heilig.

Zum Dank für die Arbeit, die sie verrichten (zum Beispiel Felder pflügen und Milch geben), werden die Rinder gewaschen und ihre Hörner bemalt. Ihnen werden mehrfarbige Perlenketten, bimmelnde Glöckchen und Blumengirlanden um den Hals gehängt und sie bekommen zur Belohnung besonderes Futter.

Enge Beziehungen

Im Fokus des letzten Tages, des „Kannum Pongal“, stehen die Gemeinschaft und die Pflege von Beziehungen. Jüngere Familienmitglieder bitten die älteren Familienmitglieder um ihren Segen.

Grundbesitzer verteilen Kleidung, Nahrungsmittel und Geld an ihre Arbeiter. Während besonderer Gebetsstunden werden in den Tempeln sogar Opfer gebracht.

Pongal basiert auf der ursprünglichen, landwirtschaftlich geprägten Lebensweise und bietet Besuchern einen Einblick in eine vielfältige Kultur und einen Lebensstil, der in Südindien seit Jahrzehnten gefeiert wird.

Besonderheiten

Eine große Belohnung

Der Name des Festes wird von dem Begriff „Pongu“ abgeleitet, der auf Tamilisch „überkochen“ oder „gedeihen“ bedeutet. So können Sie Zeuge einer bedeutenden Tradition werden, die darin besteht, einen neuen Tontopf mit Milch und frischem Reis zu füllen und anschließend während des Kochens Ingwer, Kurkuma, braunen Zucker, Cashewnüsse, Rosinen und Ghee hinzuzugeben. Wenn der gesamte Inhalt zum Kochen gebracht wurde und überläuft, rufen die Familienmitglieder „Pongollo Pongal“. Das bedeutet in Tamilisch „Möge dieser Reis überkochen“ – eine Bitte darum, dass man mit Glück gesegnet werde.

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