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Während des Thaipusam unterziehen sich die Gläubigen Selbstkasteiungsritualen, um die Gunst von Lord Murugan zu gewinnen.

Foto von Lionel Boon

Im Zentrum von Thaipusam steht ein langer, farbenfroher Umzug, der jedes Jahr stattfindet. Die gläubigen Hindus in Singapur lassen sich segnen, erfüllen Gelübde und bekunden ihre Dankbarkeit.

Das Fest wird zu Ehren von Lord Subramaniam (auch bekannt als Lord Murugan) begangen, einem Gott, der für Tugend, Jugendlichkeit und Kraft steht und als Vernichter des Bösen gilt.

Das Fest dauert in der Regel zwei Tage. Am Vorabend zieht eine Wagenprozession (mit der Statue von Lord Subramaniam) vom Sri Srinivasa Perumal Tempel in der Serangoon Road zum Layan Sithi Vinayagar Tempel in der Keong Siak Road.

Die Thaipusam-Zeremonie beginnt in den frühen Morgenstunden. Die ersten Gläubigen in der Prozession tragen Milchtöpfe und hölzerne Kavadi. Manche durchbohren sich die Zunge und tragen einen hölzernen, mit Blumen und Pfauenfedern verzierten Kavadi auf ihren Schultern. Andere Gläubige tragen von Spießen gehaltene Kavadi, die aufwändige Vorbereitungen erfordern.

Vorbereitung auf das Ritual

Für viele Gläubige stellt Thaipusam den Höhepunkt eines ganzen Monats dar, den sie damit verbracht haben, sich spirituell vorzubereiten und sich ausschließlich vegetarisch zu ernähren.

Man glaubt, dass ein Gläubiger die heilige Verpflichtung nur dann ohne Schmerzen auf sich nehmen kann, wenn dem Geist materielle Werte nichts bedeuten und sich der Körper keinen körperlichen Freuden hingibt.

Ein farbenfroher Umzug

Natürlich ergreifen nicht alle, die an dem Thaipusam-Umzug teilnehmen, derart extreme Maßnahmen. Viele „Kavadi“ sind nicht mit Spießen versehen und Frauen tragen oftmals einfach nur einen Topf mit Milch – eine Opfergabe, die im Hinduismus Überschuss und Fruchtbarkeit symbolisiert.

Sie können sich das Schauspiel überall zwischen dem Sri Srinivasa Perumal Tempel in der Serangoon Road und dem Sri Thandayuthapani Tempel in der Tank Road ansehen. Manche Straßen sind anlässlich der Feierlichkeiten für den Verkehr gesperrt.

Die Gläubigen legen die 4,5 Kilometer zu Fuß zurück, gemeinsam mit Verwandten und Freunden, die Lieder singen und beten, um die Gläubigen zu unterstützen und in ihrem Vorhaben zu bestärken.

Besonderheiten

Geistige Werte sind wichtiger als materielle Werte

„Kavadi“ bedeutet auf Tamilisch wortwörtlich „Opfer bringen mit jedem Schritt“ und wenn Sie genauer hinsehen, erkennen Sie, dass diese Bedeutung sehr zutreffend ist. Ein „Kavadi“, ein halbrunder Stahl- oder Holzrahmen, wird von den Gläubigen während des gesamten Umzugs hochgehalten. Das „Kavadi“ wird mit Blumen und Pfauenfedern geschmückt und mit Holzstäben auf den Schultern getragen. Manche von Ihnen tragen sogar Speere, die den Körper durchbohren. Sie können bis zu 40 Kilogramm wiegen und eine Höhe von vier Metern erreichen.

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